Die ECHL-Playoffs 2026 starten mit acht Halbfinalserien in sechs Divisionen – schon die ersten Duelle versprechen Hochspannung. Zwei Partien eröffnen den Reigen am Donnerstag, der Rest folgt am Freitag.
Im ersten Spiel empfangen die Toledo Walleye (Nr. 2) die Bloomington Bison (Nr. 3) um 19:15 ET. Bloomington bringt Nikita Sedov mit, ligaweit Rang zwei unter den Verteidigern in der Scorerliste: 58 Punkte (13 Tore, 45 Assists) und ein Platz im All-ECHL Second Team. Toledo kontert mit Brandon Hawkins, der seine Saison mit einer Sieben-Spiele-Punkteserie (5 Tore, 7 Vorlagen) abschloss – der viermalige All-ECHL-First-Team-Spieler beendete die Regular Season mit 78 Punkten (35 Tore, 43 Assists) in 69 Spielen. Spiel 2 steigt am Samstag um 19:15 ET ebenfalls in Toledo.
Im Mountain-Halbfinale treffen die Allen Americans (Nr. 3) auf die Idaho Steelheads (Nr. 2) um 19:10 CT in Allen – die Texaner haben sich Heimrecht für die ersten beiden Partien gesichert. Idaho setzt auf Rookie Kaleb Pearson, der mit 28 Treffern zu den Top-5-Torschützen unter den ECHL-Erstjahresspielern zählt und zusammen mit Teamkollege Liam Malmquist den drittbesten Rookie-Saisontreffer-Wert in der Steelheads-Geschichte erzielte. Allen kontert mit Brayden Watts, dem ECHL Sportsmanship Award-Gewinner 2025-26 und teameigenen Topscorer (75 Punkte). Die Americans beendeten die Hauptrunde heiß: 9-0-1 in den letzten zehn Partien. Spiel 2 findet am Freitag um 19:10 CT erneut in Allen statt.
Der Freitag bringt sechs weitere Serien-Auftakte. In der North Division stehen sich die Wheeling Nailers und Reading Royals gegenüber (19:10 ET), während die Maine Mariners die Adirondack Thunder empfangen (18:00 ET). Im Süden eröffnen die Florida Everblades gegen die Savannah Ghost Pirates (19:30 ET), die South Carolina Stingrays treffen auf die Atlanta Gladiators (19:05 ET). Die Central Division bietet die Fort Wayne Komets gegen Indy Fuel (19:35 ET). Komplettiert wird das Programm durch die Kansas City Mavericks gegen die Tahoe Knight Monsters (19:05 CT) – die Mavericks gehen als klarer Favorit mit einem der statistisch dominantesten Hauptrunden der Ligageschichte in die Postseason.
Acht Serien, sechzehn Teams – jeder Puck Drop könnte über den Playoff-Verlauf entscheiden. Der Kelly Cup ist noch weit weg, aber der Kampf beginnt jetzt.